Ist das Jugendamt überholt?

Stellen wir die Frage doch einmal anders.

Kann man als Hilfesuchender dem Jugendamt vertrauen?

Nein, denn das ist das grundsätzliche Dilemma dieser Behörde. Sie soll Hilfe leisten, aber gleichzeitig auch kontrollieren und sanktionieren.

Diese Doppelbindung führt zwangsläufig zu Fehlentscheidungen und muss endlich aufgelöst werden.

Nicht umsonst zögern viele Eltern, Hilfen oder auch Geldleistungen in Anspruch zu nehmen, weil das Vertrauen fehlt.

 

Wir möchten hier ein neues Modell vorstellen.

Nur so können wir sicherstellen, dass Familien in Not echte Hilfe erhalten und diese angstfrei in Anspruch nehmen können.

Ja, es ist überholt.

Das Jugendamt als Institution geht auf die Weimarer Republik (1918-1933) zurück.

Seitdem hat sich nicht viel geändert.

(Eine Bestandsaufnahme finden Sie hier)

Wäre es nun nicht an der Zeit umzudenken?

Wir leben im Jahr 2017.

Darum müssen endlich zeitgemäße Institutionen geschaffen werden, die für das Wohl unserer Familien sorgen.

Wir möchten ein neues Modell vorschlagen.

Hilfe und Kontrolle müssen endlich klar voneinander getrennt werden.

 

Wir schlagen die Schaffung von zwei unabhängigen Institutionen vor:

  • der Familienstelle
  • und der Kontrollstelle für Familien

Wie diese arbeiten, erfahren Sie hier.

 

Natürlich muss sich auch unsere Gesellschaft in Deutschland wandeln. Denn man darf die Krise der Familie nicht losgelöst von den Verhältnissen im Land betrachten. Aktuell herrscht eher ein Klima des Misstrauens.

Letztlich ist die Krise der Familie in erster Linie eine Krise im Land.

Sind Inobhutnahmen denn nicht notwendig?

Jede Familie kann einmal in Not geraten.

Krankheit, Jobverlust, Behinderung sind nur einige Beispiele.

Leider hat unser Staat wenig gelernt über die Nöte seiner Familien.

Anstatt geeignete Hilfsmaßnahme anzubieten, kompetente Anlaufstellen zu schaffen, übt er weitere Repressionen auf die Eltern aus, welche ihre Lage zusätzlich verschlimmern. Willkommen in Deutschland.

 

Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 42.123 sogenannte "Inobhutnahmen" durch die zuständigen Jugendämter durchgeführt.

 

Das ist ein kaum zu ertragender Euphemismus, denn faktisch werden Kinder ihren Eltern entrissen. Wenn der Staat seinen Verpflichtungen nachkäme, würden Eltern nicht in soziale Notlagen geraten.

 

Aus der Perspektive der Eltern gestalten sich diese "Inobhutnahmen" als Kindesentführung mit staatlicher Duldung. Denn die Eltern wissen weder wohin ihre Kinder gebracht werden, noch, ob es ihnen dort gut geht. Sie werden gänzlich mit ihren Ängsten alleine gelassen.

Eine psychologische Betreuung der Eltern gibt es nicht.

Würde man denn von einem demokratischen Staat erwarten, dass er in so eklatanter Weise gegen die Menschenrechte verstößt?

Sicher nicht.

So ein unmenschliches Vorgehen, erwartet man nur in einer Diktatur.

 

Auch wenn der Staat sich ehrlich um seine Familien bemüht, wird es dennoch Fälle geben, in denen Kinder nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Jedoch sind hier Regelungen zu treffen, die ein gesundes Weiterleben aller Familienangehörigen ermöglichen.